3. Mai 2020

Unterstützung in schwierigen Zeiten

Ausserordentliche Lagen brauchen ausserordentliche Lösungen, für die das Recht zu langsam ist oder schlicht noch keine Antworten bereit hat. Peter Rütimann steht Ihnen für die Besprechung und Vermittlung von Lösungen mit Ihren Geschäftspartnern zur Verfügung. Das Ziel unseres Gesprächs sollen Zukunftsperspektiven sein, mit denen Sie die kommenden Wochen und die Zeit danach planen können.


Es ist uns Allen bewusst, dass wir in der heutigen Lage mit der Rechtsberatung allein in vielen Fällen keine praktikablen Lösungen finden werden oder dann zu spät am Ziel sind. Heute braucht es im Geschäftsleben situative Entscheide, mit denen wir einerseits diese schwierigen Wochen meistern können, mit denen wir aber auch die Zukunft unseres Geschäfts nicht übermässig belasten. Wir brauchen also nicht nur eine "Überlebensstrategie", wir brauchen gleichzeitig auch eine Zukunftsperspektive, mit der wir die Zeit nach dem "Lock down" gezielt angehen können.

Ein Beispiel: So hilfreich das Massnahmenpaket des Bundes im Moment zwar ist; ein Geschäftsmieter mit einer geringen Marge wird es sich gut überlegen müssen, ob er einen verbürgten Kredit aufnimmt, der ihn später über Jahre belasten wird. Umgekehrt nützt es einem Vermieter wenig, wenn sein Lokal bei Aufhebung der COVID-19 - Beschränkungen leer steht, weil es keinen Mieter mehr gibt. Hier braucht es für beide Seiten verbindliche und zukunftstaugliche Lösungen.

Auf der Grundlage meiner Erfahrung als Berater, als Inhaber eines eigenen Geschäfts und als Mediator bespreche ich gerne mit Ihnen in einem Intensivberatungsgespräch Ihre individuelle Situation und Lösungsmöglichkeiten. Zeigen sich für Sie gute Lösungsansätze, kann ich Sie möglicherweise bei der Umsetzung unterstützen.

Erwarten Sie von unserem Gespräch keine Wunder. Ich denke aber, dass schon die Erfahrung und die Aussenperspektive des neutralen und Ihnen wohlgesinnten Dritten, oder der Werkzeugkasten eines Coachs, Ihnen sehr hilfreich sein können, um die Dinge noch von einer anderen und zielführenderen Perspektive betrachten zu können. Damit unterstütze ich Sie gerne.

Peter Rütimann

28. April 2020

Rasche Rechtsauskunft über Zoom und Internet

Für Ihre Fragestellungen stehen wir Ihnen über Zoom oder unsere Internetberatung jederzeit zur Verfügung.


Wünschen Sie einen raschen und direkten Kontakt mit uns über ein Video-Call, vereinbaren Sie am besten über unser Kontaktformular oder via Telefon mit unserem Sekretariat einen Termin. Wir laden Sie zur gewünschten Zeit via Zoom zu Ihrem Video-Besprechungstermin mit Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt ein.

Für Ihre Beratung via Internet steht Ihnen die Persönliche Anfrage auf unserem Kontaktformular zur Verfügung. Während unserer Arbeitszeit werden Sie innert 3 Stunden unsere Rückmeldung erhalten. In anspruchsvolleren Fällen werden wir Sie per Mail um Unterlagen bitten und Ihre Rechtsfrage mit Ihnen am Telefon oder einem Video-Call besprechen.

Unser Kontaktformular finden Sie auf der Themenliste oben unter "Kontakt" und dort unter der Rubrik "Persönliche Anfrage".

20. Februar 2020

Unser Kennenlern- und unser Intensivberatungsgespräch

Unser KENNENLERNGESPRÄCH ermöglicht es Ihnen, uns vor einer Mandatsvergabe zu einem symbolischen Honorar von CHF 50 unverbindlich kennenzulernen. In unserem INTENSIVBERATUNGSGESPRÄCH verschaffen wir Ihnen in einer rechtlichen Thematik zum Fixpreis von CHF 300 rasch einen ersten Überblick über die Rechtslage und Ihre Handlungsmöglichkeiten. Mehr dazu zu finden Sie auf der Suchliste oben unter "Kanzlei".


Unser Kennenlerngespräch:
Sie suchen rechtliche Unterstützung, möchten vor einer verbindlichen Beauftragung aber wissen, ob Sie bei uns den richtigen Anwalt, die richtige Anwältin, vor sich haben, und was finanziell auf Sie zukommt. Während eines unverbindlichen Kennenlerngesprächs von 30 Minuten zu einem symbolischen Honorar von CHF 50.00 bieten wir Ihnen die Möglichkeit an, uns, unsere Arbeitsweise und die Philosophie unserer Anwaltskanzlei anhand Ihres Falls unverbindlich kennenzulernen.

Unser Intensivberatungsgespräch:
Fordern Konflikte heraus, ist es wichtig, rasch Orientierung über Risiken und Handlungsmöglichkeiten zu erhalten. Bei unserem Intensivberatungsgespräch gehen unsere Anwälte mit Ihnen Ihre Fragestellung, Ihre Ziele und Handlungsmöglichkeiten in einem strukturierten Gespräch durch und ermöglichen Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage und Handlungsmöglichkeiten, die sich in anderen Fällen bewährt haben.
Unser Intensivberatungsgespräch bieten wir Ihnen für ein fixes Honorar von CHF 300.00 an. Das Gespräch ist für Sie mit keinen weiteren Verpflichtungen oder vertraglichen Bindungen verbunden.

Unsere Intensivberatung

5. Januar 2020

Zumutbare Erwerbstätigkeit des obhutsberechtigten Elternteils

Das Bundesgericht beurteilt in einem neueren Entscheid zum Kindesunterhaltrechts seine bisherige Praxis als nicht mehr zeitgemäss und führt neue Richtlinien ein, ob, ab wann und wie häufig der betreuende Elternteil wieder einer Erwerbstätigkeit nachgehen muss.


Nach einer Trennung entsteht beim klassische Betreuungsmodell, nach dem ein Elternteil einer auswärtigen Arbeit nachgeht, während der andere Elternteil sich um die Betreuung und Pflege der Kinder kümmert, häufig eine Diskussion darüber ab wann der betreuende Elternteil wieder eine Erwerbstätigkeit nachgehen muss.

In der Realität nehmen viele Eltern bereits sehr früh wieder eine auswärtige Erwerbstätigkeit auf und lassen ihre Kinder durch Drittpersonen betreuen. Vermehrt wurde gefordert die bisherige bundesgerichtliche Rechtsprechung sei nicht mehr zeitgemäss und müsse auf die neue verbesserte Situation in der Fremdbetreuung angepasst werden.

Mit Urteil vom 21. September 2017 hat das Bundesgericht nun auf diese Forderungen reagiert und in Abkehr seiner bisherigen Praxis neue Richtlinien erlassen (BGer 5A_384/2018). Das Bundesgericht geht in seinem Urteil davon aus, dass mit der obligatorischen Einschulung eines Kindes der betreuende Elternteil in erheblichem Umfang von der persönlichen Betreuung entbunden wird. Eine weitere Entlastung sieht das Bundesgericht beim Übertritt des Kindes in die Sekundarstufe I und ab dem 16. Lebensjahr des Kindes. Aufgrund dieser Überlegungen kommt das Bundesgericht zum Schluss, dass für den betreuenden Elternteil – im Normalfall – folgende Erwerbstätigkeit zumutbar ist:

Eintritt in den Kindergarten (Schuleintritt in einigen Kantonen): 50%
Übertritt in die Sekundarstufe I: 80%
Vollendung des 16. Lebensjahres: 100%

Rechtsanwältin Flavia Reinhardt

20. Oktober 2019

Neue Rechtsprechung zur Mängelhaftung bei Stockwerkeigentum

Neu hat jeder Stockwerkeigentümer für sich allein das Recht, dass der Mangel an einem gemeinschaftlichen Bauteil ganz auf Kosten des Verkäufers behoben wird.

Nach der bisherigen Rechtsprechung konnte ein Stockwerkeigentümer allein zwar verlangen, dass ein Mangel an einem gemeinschaftlichen Bauteil (z.B. eine mangelhafte Hausfassade) behoben wird. Klagte er aber allein, musste er die seine Wertquote übersteigenden Kosten für die Mängelbehebung selber tragen.

Mit dem Bundesgerichtsentscheid BGE 4A_71/2018 ist das nun anders geworden. Neu ist das Mängelbehebungsrecht des Stockwerkeigentümers nicht mehr quotenbezogen, sondern er kann die Sanierung (eben z.B. der Hausfassade) ganz auf Kosten des Verkäufers verlangen. Das ist eine entscheidende Erleichterung für den Stockwerkeigentümer.

Rechtsanwalt Peter Rütimann

11. Oktober 2019

Der Zürcher Baupraktikertag findet am 18.3.2020 statt.

Das Programm des Baupraktikertags, den wir zusammen mit RA Richard Calame aus Neuenburg für die Universität Zürich am 18. März 2020 organisieren, steht!

Zum 11. Mal wird am 18. März 2020 der Zürcher Praktikertag für Baurecht stattfinden, der von unserem RA Peter Rütimann mitorganisiert wird. Ganz in der Tradition früherer Jahre steht der Vormittag im Zeichen des öffentlichen Baurechts. Der Nachmittag ist dem privaten Baurecht gewidmet. DAs Programm finden Sie als PDF an diesen Beitrag angehängt.

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